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Am 13. August 1979 erschien der erste Bericht in der Saarbrücker
Zeitung über die Zusammenkunft von Schmalfilmfreunden, die ihr schönes Hobby pflegen wollten.
Wolfgang Bonitz war der geistige Ziehvater des „Schmalfilm und
Videoclub Neunkirchen". Er wurde von dem damaligen Leiter der Arbeiterwohlfart in Furpach, Günter Neue beauftragt einen Filmkurs abzuhalten.
Mit viel Eifer scharten sich etliche um den Autor, der seine langjährige
Erfahrungen in der Filmtechnik seinen Schülern weitergab.
Man traf sich erstmals am 10.3.1978. Ein Kurs kostete DM 16,- für 4
Tage mit je 2 Stunden.
Auch ich beteiligte mich am 2. Mai 1979 mit einem Vortragsabend über
die Zweibandvertonung, die damals hoch im Kurs stand.
Und so ging es in lockerer Weise weiter, bis man zu der einheitlichen
Meinung kam, einen Verein zu gründen.
Am 24. Januar 1980 trafen sich nun alle, die der bisherigen
Interessengemeinschaft angehörten, sowie Freunde und Gönner zu der Gründungsversammlung.
Einstimmig wurde der erste Vorstand von der gut besuchten
Versammlung wie folgt gewählt.
1.Vorsitzender: Holm Heinss,
2.Vorsitzender und
Schriftführer: Heinz Hügel,
Technischer Leiter: Hans-Günther Ludwig,
Kassierer: Wolfram Bonitz.
Der Verein erhielt den Namen: „Schmalfilmclub Neunkirchen"
Die Aufnahmegebühr betrug DM 5,- und der Mitgliedsbeitrag DM 4,-
Die Mitgliederzahl betrug bei der Gründung 7 Mitglieder.
In unserem ersten Halbjahresprogramm fanden Interessierte an den
Arbeitsabende Anleitungen für die Erstellung ihrer Filme. Es waren die Themen Schnitttechnik, Nachvertonung und die Erstellung des fertigen Films bis zur Vorführung über den Projektor.
Abwechselnd zu den Arbeitsabende folgten Filmabende, zu denen auch
unsere Frauen eingeladen wurden. Diese Abende dienten den Filmern als Anschauungs- und Lehrbeispiele für ihr Schaffen. Unsere Frauen lernten sich gleich kennen und bildeten bald eine nicht mehr wegzudenkende Gruppe in unserem Verein.
Es folgte nun in jedem Jahr das gegenseitige Messen mit den erstellten
Filme auf Clubebene.
Erfahrungsaustausch fand regelmäßig statt, wenn wir befreundete Clubs
einluden, um ihre Filme in unserem Kreis zu zeigen, sowie umgekehrt, wenn wir die Freunde besuchten.
1981 wurde in einer ersten Gemeinschaftsarbeit ein 90 min. Film vom
historischen Stadtfest gedreht. Mit 4 Kameras wurde das Geschehen festgehalten und der Lifeton mit Mikrofon und Recorder eingefangen. 90.000 Einzelbildchen mussten danach in mühevoller Arbeit zu einem Werk zusammengefügt werden.
Den ersten großen Beifall erhielten die Mitwirkenden im vollbesetzten
Bürgerhaus und danach im Eden-Lichtspieltheater, für den entstandenen Film auf riesiger Leinwand mit einem sagenhaftem Sound, von einem begeisterten Publikum.
Wenige Mitglieder, wie Heinz Hügel, Herbert Forster und Hans-Günther
Ludwig, die im BDFA schon Mitglied waren, beteiligten sich mit ihren Filmen schon an Saarland- und Südwest-Wettbewerben mit guten Erfolgen.
Am 1. April 1986 wurde der Schmalfilmclub-Neunkirchen Mitglied Nr.
510 im BDFA, dem Bund Deutscher Filmamateure.
So ging es weiter aufwärts. Das Vereinsleben entwickelte sich prächtig,
da immer wieder Ausflüge, vereinsinterne Veranstaltungen und sonstige Aktivitäten dazu beitrugen.
Im Sinn der Öffentlichkeitsarbeit fanden Filmvorführungen in
Altenheimen und Vereinen statt.
Die Zeit bleibt nicht stehen und auch der Stand der Technik nicht. Zu
dem Medium Film kam nun langsam aber stetig die Videografie hinzu. Daher musste auch der Schmalfilmclub sich für die neue Technik öffnen.
Unser Name und das Logo wurde im Februar 1989 geändert.
„Schmalfilm & Videoclub Neunkirchen" prangt seither auf unseren
Briefköpfen und unseren schönen Logo.
Großveranstaltungen im Bürgerhaus und der Stummsche Reithalle
machten den „Schmalfilm & Videoclub" in der Stadt und Umgebung bekannt.
Mehrere Filmwerke zur Neunkircher Stadtgeschichte wurden in
Gemeinschaftsarbeiten sowie in Einzelarbeiten der Mitglieder erstellt. Sie fanden bei der Bevölkerung und der Stadtverwaltung große Beachtung.
Der „Schmalfilm & Videoclub Neunkirchen" ist in Neunkirchen als
kulturtreibender Verein anerkannt.
An einer guten Zusammenarbeit mit der Kulturgesellschaft sind wir
immer bestrebt.
Außer unseren jährlichen Clubwettbewerben organisierten und
veranstalteten wir, mit unserer tollen Mannschaft, 2000 zum 13. mal das Saarländische Film & Video-Festival und zweimal den Südwest- Wettbewerb im Karchersaal und Bürgerhaus, aus.
Der Lohn der Arbeit ist immer die Anerkennung und der Beifall. Auch
dem kritischen Urteil der Jury stellten sich die Mitglieder des Clubs.
Dabei wurden viele unserer Filme bei den Saarland-Filmfestivals und
bei Südwest- und
sogar Bundeswettbewerben mit Preisen und teilweise mit schönen
Pokalen ausgezeichnet.
Besonders stolz sind die Neunkircher Filmer auf 2 Beiträge, die sogar bei
der DAFF , der
Deutschen Meisterschaft für Film-Amateure, im Wettbewerb standen.
Hans-Günther Ludwig
1. Vorsitzender
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